Elbe und Altstadt

Raumnutzungen, wie der Besuch der Elbufer, sind zu erleichtern und Erholungs- und Sportnutzungen zu ermöglichen. Es sollte ein Ort für Wassersportaktivitäten entstehen, um die Funktion der bestehenden Gebäude im alten Industriegebiet in Angebote zur Unterstützung der Wassersportaktivitäten zu verwandeln und um ein System von begleitenden Fußwegen im andere Teile des Flussarmes zu schaffen, sodass dort reine Erholungsnutzungen entstehen. Private Eigentümer der kürzlich errichteten Einrichtungen werden die Gunst der nahe gelegenen touristischen Attraktionen in Wittenberg zu nutzen wissen. Auch Eigentümer von Geschäften, Hotels, Museen werden Nutzen ziehen aus der größeren Zahl von Touristen, die durch neue Attraktionen angezogen werden. Geschaffen werden soll ein System von sichtbaren und leicht zugänglichen Verbindungen inklusive Brücke, Unterführungen und typischen Pflasterungen zwischen Elbe und Altstadt, um die Lücke zwischen der Altstadt und den Teilen der Stadt um den Flussarm zu schließen.

Gegenwärtige Situation
Die Hauptstrasse und Bahnlinien trennen die Altstadt vom Rest der Stadt und von der Elbe ab. Das alte Industriegebiet ist derzeit von großflächigem Einzelhandel großer Ladenketten besetzt. Das Flussufer ist verlassen und vollständig ungenutzt.

Nach den vorgeschlagenen Veränderungen
Zugänge zum Fluss werden ermöglicht um neu geschaffene Wassersport- und weitere Sport- und Freizeitangebote nutzen zu können.

Gegenwärtige Situation nach den vorgeschlagenen Veränderungen
Erste Phase: Die bestehende Verbindung zwischen altem Industriegebiet und dem Flussufer klären. Einführen eines Systems von Hinweisen, außerdem eine vereinfachte Anordnung von Parkplätzen gewährleisten.
Zweite Phase: Eine Unterführungsverbindungen zwischen Altstadt und Flussufer schaffen um Touristen zu ermutigen die Flußauen zu nutzen.
Dritte Phase: Eine Grüne Brücke über die Hauptstrasse und Bahnlinie schlagen, um so eine natürliche und leicht erkennbare Erweiterung der touristischen Rundwege in der Altstadt zum Fluß und seinen Erholungs- und Sportanlagen hin anzulegen.
Bestehende Gebäude sind ein großes Potential für die Fläche, die jetzt mit großflächigem Einzelhandel besetzt ist. Einige davon müssen nur neu hergestellt werden, aber die Mehrzahl ist schon in sehr gutem Zustand, nur die chaotische Infrastruktur und andere vernachlässigte Teilgebiete müssen verändert werden. Die Nähe zwischen Flussaue und Altstadt schafft die Voraussetzungen für die Ansiedlung von kulturellen sowie von Sportzentren.

QUELLE 2006
  • Maciek Grelewicz, Poland | Marco Gernt, Germany
STADTTEIL